CRUISER BOARD
AUS HOLZ ODER PLASTIK?

Du fragst dich, ob du dir einen Holz oder Plastik Cruiser zulegen möchtest? Beide Materialien haben Vor- und Nachteile. Um dir bei der Entscheidung zu helfen, werden wir die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten hinsichtlich der folgenden Punkte aufzeigen:

Bevor wir loslegen, möchten wir dir noch eins mit auf den Weg geben:

Erlernbar ist das Cruisen mit etwas Übung auf jeden Fall – unabhängig davon für welches Material du dich entscheidest.

1

Design

Wie du es schon von den Skateboards kennst, findest du auch bei den Cruiser Boards verschiedenartige Designs. In Bezug auf den Look gibt es keine wirklichen Unterschiede zwischen den Holz- und den Plastik Boards. Da Cruiser Boards aus Holz problemlos bedruckt werden können, stehen sie den Plastikboards in keinster Weise nach.
Unabhängig vom Material gibt es sowohl schlichte Varianten als auch ausgeflippte Designs.

Schlichter Look

Bunter Look

2

Verarbeitung

Bei der Verarbeitung der Cruiser Boards wird natürlich auf die Qualität der Bretter geachtet.

Wie beim Skateboard, besteht das Deck der Holz Cruiser aus mehreren Schichten Holz. Diese werden mit stark haftendem Leim zusammengeklebt. Somit sind die Cruiser Boards robust und stabil. Die meist verbauten Holzarten sind Bambus und Ahorn. Auch bei den qualitativ hochwertigen Markenbrettern aus Holz sollte man natürlich aufpassen, dass man nicht zu oft im Regen fährt, da dies das Holz aufweichen kann.

Die Plastik Cruiser werden in einem Stück gegossen. Das bringt den Vorteil mit sich, dass das Deck auch im Fall von Kratzern die Farbe behält. Natürlich achten die Hersteller der Cruiser Boards aus Plastik ebenso auf die Qualität der Materialien, damit die Boards maximal belastbar sind. Die Robustheit der Kunststoffspezialmischungen ist bei den Markenbrettern auf jeden Fall garantiert. In Bezug auf die Stabilität haben die Plastikbretter sogar etwas die Nase vorn, wie man z.B. im folgenden Video sehen kann.

3

Fahrgefühl

Das Material der Decks beeinflusst das Fahrgefühl über den Flex, d.h. die Flexibilität. Der Flex wird normalerweise von viel zu wenig Flex in flexy, medium und stiff unterteilt.

Aus Stabilitätsgründen besitzen die Cruiser aus Holz normalerweise wenig Flex.

Ein geringerer Flex sorgt für ein stabileres Fahrverhalten, da das Deck weniger in Schwingung gerät. Für Anfänger ist normalerweise ein stabileres Deck, also ein Deck mit wenig Flex, zu empfehlen. Für die etwas schwerern Skater unter uns, kann eine geringere Flexibilität ebenfalls sinnvoll sein.

Plastik Cruiser tendieren zu einem weicheren Flex.

Eine hohe Flexibilität erhöht den Fun-Faktor, wenn du auf kurvenbetontes Fahren wert legst. Für hohe Geschwindigkeiten ist ein „weiches“ Board weniger geeignet, da es sehr schnell wackelig werden kann. Was dir letztendlich mehr zusagt ist wirklich Geschmackssache.

Mini Cruiser aus Holz oder Plastik?

Die oben genannten Punkte zählen auch für die Mini Cruiser. Wir möchten bei diesem Punkt jedoch die Auswirkungen der Flexibilität auf das Fahrgefühl betonen.

Mini Cruiser sind, wie der Name schon sagt, kleine Versionen der Cruiser Boards. Durch die geringere Länge des Decks und die somit kleinere Wheelbase (Abstand zwischen den zwei Achsen) ist der Kurvenradius geringer. Einfach gesagt bedeutet dies, dass die Mini Cruiser agiler sind. Durch die hohe „Lenkfreudigkeit“ ist das Fahren mit dem kleinen Cruiser unserer Meinung nach etwas schwerer zu erlernen.

Wenn nun das Deck zusätzlich weicher ist und somit mehr „schwingt“, steigert dies die Schwierigkeit. Wenn du dich also langsam an die Mini Cruiser rantasten möchtest, bist du mit der Holzvariante, die zu weniger Flex tendiert besser bedient.

Natürlich möchten wir auch hier unterstreichen, dass du auch mit einem Mini Cruiser aus Plastik zurechtkommen wirst. Letztendlich hängt es nur davon ab wieviel du übst.

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